Freunde
Freunde, ja das ist so ne Sache, wo man ja doch hofft, welche zu finden. Und das möglichst schnell, wenn man neu ist und keinen kennt und überhaupt.
Dazu muss ich jetzt sagen, dass ich in der Erstiwoche ein wenig verzweifelt war, weil ich das Gefühl hatte, die einzige zu sein, die niemanden kennen gelernt hat. Natürlich finden die wenigsten ihre besten Freunde in der ersten Woche, das wusste ich auch, aber trotzdem. Außerdem hatte ich immer noch niemanden mit meinem Studiengang getroffen, nicht einmal Leute die nur eines meiner Studienfächer belegt haben. Gefühlt waren alle, mit denen ich geredet habe, Englischstudent*innen.
Glücklicherweise habe ich dann an dem Donnerstag der Erstiwoche bei einer Infoveranstaltung für Sprachenstudent*innen Louise und Cat getroffen. Louise studiert dasselbe wie ich. Cat wollte ursprünglich Psychologie und europäische Sprachen machen, hat dann aber nochmal umgesattelt und Spanisch gegen Film eingetauscht. Wie genau das möglich ist könnt ihr im Eintrag "Module" lesen, falls es euch interessiert.
Louise, Cat und ich sind dann nach der Veranstaltung direkt in die Unibibliothek, wo wir uns drei der vier Spanischbücher gekrallt haben. Noch schnell auf Snapchat geaddet (für alle, die nicht mehr "hip" sind: Das ist ne App über die man kommunizieren kann) und dann sind wir jede unseres Weges gegangen.
Mit Louise habe ich mich sofort gut verstanden, auch wenn wir nicht sehr viel gemeinsam haben. Außerhalb der Uni sehen wir uns so gut wie nie, was aber auch teilweise daran liegt, dass sie noch zu Hause wohnt und von einer einstündigen Busfahrt von der Uni getrennt wohnt. In der Uni treffen wir uns aber des Öfteren in der Bibliothek zum Lernen und/oder Quatschen.
Cat habe ich ein paar Wochen nicht mehr gesehen, bis ich Französischkurs gewechselt habe. Seitdem unternehmen wir zusammen mit zwei anderen Mädels (Jenny und Claudia) aus Französisch ab und an etwas, wobei sich auch hier das Meiste auf Lernrunden in der Bibliothek beschränkt. Wir haben aber fest geplant, diesen oder nächsten Sommer einmal zusammen nach Frankreich zu fahren. Ob das wirklich was gibt, wird sich zeigen, die Idee ist aber schon mal gut.
Dann sind da noch Alicia und Federico. Bei der "Pub Night" der Rock & Metal Society habe ich Alicia getroffen. Alicia studiert Englisch (ich sag, ja, die Englischleute sind überall). Wir haben uns ganz gut verstanden und waren noch als letzte über. Währenddessen saßen am Nebentisch drei junge Herren, die Kontakt zu uns aufnahmen, nachdem einer von ihnen sein Getränk verschüttet hat und ich ihn etwas zu strafend angeschaut habe. Aber jetzt mal ehrlich, wer Bier verschüttet hat das auch irgendwo verdient.
Kurz gefasst: Federico ist zu uns geflüchtet und hat uns später erzählt, dass er die anderen beiden vorher nicht kannte und sie ihn so sehr zugequatscht haben, dass er einfach nur weg wollte. Federico kommt aus Italien und studiert Game Design an der Abertay University, die andere Universität hier in Dundee.
Wir drei haben uns jedenfalls auf Anhieb total gut verstanden und uns auch seitdem öfter getroffen - sei es für einen Filmabend, um mir eine Winterjacke zu kaufen, oder einfach so.
Nicht zu vergessen sind auch Lara und Clara. Mit Lara habe ich schon bevor ich hier hingekommen bin auf Facebook geschrieben, wobei wir irgendwann festgestellt haben, dass wir beide Deutsche sind. Wir gehen öfter mal abends einkaufen oder spazieren und quatschen dabei über Gott und die Welt.
Clara kennt Tina sogar, die saß nämlich bei uns im Zug nach Dundee. Mit Clara gehe ich auch ab und zu mein Essen holen, oder aber wir gehen spätabends in die Bibliothek, wenn wir plötzlich von einer spontanen Intuition geleitet werden. Wir haben uns auch schon ein paar Mal zum Kochen getroffen.
Ebenfalls erwähnenswert sind natürlich die Jungs vom Rollenspiel, aber da habt ihr ja hier schon Infos zu.
Dazu muss ich jetzt sagen, dass ich in der Erstiwoche ein wenig verzweifelt war, weil ich das Gefühl hatte, die einzige zu sein, die niemanden kennen gelernt hat. Natürlich finden die wenigsten ihre besten Freunde in der ersten Woche, das wusste ich auch, aber trotzdem. Außerdem hatte ich immer noch niemanden mit meinem Studiengang getroffen, nicht einmal Leute die nur eines meiner Studienfächer belegt haben. Gefühlt waren alle, mit denen ich geredet habe, Englischstudent*innen.
Glücklicherweise habe ich dann an dem Donnerstag der Erstiwoche bei einer Infoveranstaltung für Sprachenstudent*innen Louise und Cat getroffen. Louise studiert dasselbe wie ich. Cat wollte ursprünglich Psychologie und europäische Sprachen machen, hat dann aber nochmal umgesattelt und Spanisch gegen Film eingetauscht. Wie genau das möglich ist könnt ihr im Eintrag "Module" lesen, falls es euch interessiert.
Louise, Cat und ich sind dann nach der Veranstaltung direkt in die Unibibliothek, wo wir uns drei der vier Spanischbücher gekrallt haben. Noch schnell auf Snapchat geaddet (für alle, die nicht mehr "hip" sind: Das ist ne App über die man kommunizieren kann) und dann sind wir jede unseres Weges gegangen.
Mit Louise habe ich mich sofort gut verstanden, auch wenn wir nicht sehr viel gemeinsam haben. Außerhalb der Uni sehen wir uns so gut wie nie, was aber auch teilweise daran liegt, dass sie noch zu Hause wohnt und von einer einstündigen Busfahrt von der Uni getrennt wohnt. In der Uni treffen wir uns aber des Öfteren in der Bibliothek zum Lernen und/oder Quatschen.
Cat habe ich ein paar Wochen nicht mehr gesehen, bis ich Französischkurs gewechselt habe. Seitdem unternehmen wir zusammen mit zwei anderen Mädels (Jenny und Claudia) aus Französisch ab und an etwas, wobei sich auch hier das Meiste auf Lernrunden in der Bibliothek beschränkt. Wir haben aber fest geplant, diesen oder nächsten Sommer einmal zusammen nach Frankreich zu fahren. Ob das wirklich was gibt, wird sich zeigen, die Idee ist aber schon mal gut.
Dann sind da noch Alicia und Federico. Bei der "Pub Night" der Rock & Metal Society habe ich Alicia getroffen. Alicia studiert Englisch (ich sag, ja, die Englischleute sind überall). Wir haben uns ganz gut verstanden und waren noch als letzte über. Währenddessen saßen am Nebentisch drei junge Herren, die Kontakt zu uns aufnahmen, nachdem einer von ihnen sein Getränk verschüttet hat und ich ihn etwas zu strafend angeschaut habe. Aber jetzt mal ehrlich, wer Bier verschüttet hat das auch irgendwo verdient.
Kurz gefasst: Federico ist zu uns geflüchtet und hat uns später erzählt, dass er die anderen beiden vorher nicht kannte und sie ihn so sehr zugequatscht haben, dass er einfach nur weg wollte. Federico kommt aus Italien und studiert Game Design an der Abertay University, die andere Universität hier in Dundee.
Wir drei haben uns jedenfalls auf Anhieb total gut verstanden und uns auch seitdem öfter getroffen - sei es für einen Filmabend, um mir eine Winterjacke zu kaufen, oder einfach so.
Nicht zu vergessen sind auch Lara und Clara. Mit Lara habe ich schon bevor ich hier hingekommen bin auf Facebook geschrieben, wobei wir irgendwann festgestellt haben, dass wir beide Deutsche sind. Wir gehen öfter mal abends einkaufen oder spazieren und quatschen dabei über Gott und die Welt.
Clara kennt Tina sogar, die saß nämlich bei uns im Zug nach Dundee. Mit Clara gehe ich auch ab und zu mein Essen holen, oder aber wir gehen spätabends in die Bibliothek, wenn wir plötzlich von einer spontanen Intuition geleitet werden. Wir haben uns auch schon ein paar Mal zum Kochen getroffen.
Ebenfalls erwähnenswert sind natürlich die Jungs vom Rollenspiel, aber da habt ihr ja hier schon Infos zu.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen